Fachwerksanierung beginnt mit dem vorhandenen Holzgefüge und seinen Ausfachungen. Ziel ist, Zustand und Erhaltungsbedarf der Gesamtkonstruktion zu verstehen. Beim neuen Fachwerkbau steht dagegen das geplante Gefüge im Vordergrund. Beide Aufgaben verlangen eine Abstimmung von tragendem Holz, Anschlüssen und angrenzenden Materialien.
Feuchteursachen und Anschlussbereiche sind vor einer Reparatur zu prüfen. Ein geschädigter Balken kann Teil eines größeren Zusammenhangs aus Wasserführung, Ausfachung oder Sockel sein. Materialverträglichkeit und Erhaltungsziel sollten feststehen, bevor Teilersatz oder ergänzende Maßnahmen festgelegt werden.